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Methoden

Das Projekt verfolgt einen innovativen analytischen Ansatz, der archäologisch-historische, archäometrische (metallurgische und herstellungstechnische) sowie restauratorische Methoden kombiniert.

Die archäologisch-historische Untersuchung
Das Untersuchungsgebiet erstreckt sich auf die drei Grenzprovinzen Germania Inferior, Germania Superior und Raetia. Geplant ist die systematische Erfassung aller Großbronzenfragmente von der militärisch geprägten Grenzlinie und aus den zivilen Siedlungen des daran unmittelbar anschließenden Hinterlandes. [mehr]

Die archäometrische Untersuchung
Aufbauend auf Kenntnissen griechischer Bronzegießer, deren Kunst der Großbronzeherstellung im 5. Jh. v. Chr. ihren Höhepunkte erreicht hatte, entwickelte sich in den nachfolgenden Jahrhunderten im römischen Reich eine vielseitige Bronzegussindustrie. Die entsprechenden Technologien wurde im weiteren historischen Verlauf in die Grenzprovinzen nördlich der Alpen exportiert. In welchem Ausmaß ein solcher Technologietransfer stattfand und welche regionalen Unterschiede bei der Herstellung von Großbronzen existierten, wird bei der Bearbeitung des Materials aus dem Untersuchungsraum im Zentrum des Interesses stehen. [mehr]



Fragmente mit rautenförmiger Verzierung aus bisher ungeklärtem Zusammenhang aus Aalen (Limesmuseum Aalen)


Fragment in Form eines Flügels aus Rainau-Dalkingen (Limesmuseum Aalen)